Mittwoch, 12. Juli 2017

Rezension: Paris, du und ich

Titel: Paris, du und ich
Autorin: Adriana Popescu
Verlag: cbj
Seitenanzahl: 348 Seiten

Das Buch "Paris, du und ich" handelt von einem jungen Mädchen das spontan nach Paris fährt und letztendlich viel mehr erlebt als sie gedacht hätte.



Emma Teichner ist 16 Jahre und verliebt in Alain. Sie beschließt spontan in den Herbstferien ihn in Paris zu besuchen. Diese Begegnung läuft allerdings alles andere als gut, denn nicht Alain öffnet ihr die Tür sondern Chloé. Diese scheint die richtige Freundin von Alain zu sein. 
Mit gebrochenen Herzen möchte Emma trotzdem die Zeit in Paris nutzen. Sie wollte schon immer nach Paris und diese Zeit ausnutzen. Dabei trifft sie auf Vincent dem es ebenfalls nicht gut geht. Zusammen wollen sie Paris erleben und nehmen sie vor sich trotzdem nicht ineinander zu verlieben. Ob das wirklich gut geht und was die beiden jungen Menschen erlebt haben, habe ich in diesem Buch erfahren.

Unsere junge Protagonistin hat innerhalb des Buches eine große Entwicklung gemacht. Am Anfang des Buches ist sie vielleicht etwas naiv und trotzdem glücklich verliebt. Nach ihrem Besuch bei Alain ist sie einfach nur traurig und ziemlich schlecht in allem eingestellt. Das hat meine Stimmung natürlich auch verändert, aber genau das war passend. Die Wendung kam zum Glück schnell als Vincent etwas Leben in das Buch gebracht hat. 
Vincent ist eine Person in die man sich als Leserin nur verlieben kann. Er sorgt sich so lieb um Emma obwohl er sie nicht viel kennt. Für die beiden beginnt ein spannendes und schönes Abenteuer durch Paris. 


Das Buch wurde aus der Sicht von Emma geschrieben. Das hat zur Folge, das man alle Gedankengänge und ihre Gefühle erleben kann. Der Schreibstil ist auf die junge Protagonistin angepasst. Ich habe dadurch einfach das Gefühl gehabt das ich wirklich mit einer 16 Jährigen spreche bzw sie kennen lerne. Das Buch wurde auch sehr auf unsere Zeit eingepasst. So fallen Wörter wie "Instagram", "Smartphone" und "Selfie". Alles bekannte Begriffe die in der heutigen Zeit mal auftreten. Das hat das ganze viel realitätsnah gemacht.

Die Geschichte von Emma und Vincent spielt ausschließlich in Paris. Das führt dazu das man als Leser/in auch eine kleine durch diese Stadt machen kann. Durch diese Geschichte hatte ich teilweise das Gefühl selbst dort zu sein und jetzt den Wunsch mal dort hin zu reisen. Das Buch hat mir in den Wunsch erweckt mal etwas außerhalb von Deutschland kennen zu lernen. Ich hatte leider noch nie die Möglichkeit zu vereisen und Paris steht jetzt definitiv auf meiner Reiseliste für irgendwann hoffentlich.

Mir hat die Geschichte von Emma rundum also sehr gut gefallen. Ich habe mich langsam und trotzdem sicher in diese Geschichte verliebt. Der Schreibstil der Autorin haben dafür gesorgt, das ich weiter lesen wollte und diesen Wunsch nach Reisen bekommen habe. Nach leichten Startschwierigkeiten habe ich die Geschichte lieben gelernt. Es sind auch viele schöne Sprüche mir aufgefallen, die über das Leben handeln. 
Ich kann euch diese Geschichte empfehlen, wenn ihr ein Jugendbuch lese möchtet was doch etwas mehr Tiefgang hat als man eigentlich vermuten könnte. 


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