Dienstag, 20. Juni 2017

Rezension: All die schönen Dinge

Buchtitel: All die schönen Dinge
Einzelband
Autorin: Ruth Olshan
Verlag: Verlag Friedrich Oetinger
Seitenanzahl: 285 Seiten

Das Buch "All die schönen Dinge" wurde geschrieben von Ruth Olshan und handelt von Tammie die eine Krankheit hat wo sie eigentlich jeden Moment sterben könnte.


Tammie ist 16 Jahre alt und hätte eigentlich noch ihr ganzes Leben vor sich. Allerdings hat Tammie ein Aneurysam was sich in ihrem Gehirn breit gemacht und dieses könnte jeden Moment platzen. Man weißt eigentlich nicht genau was das auslösen könnte, aber ein zu hoher Blutdruck könnte dafür sorgen. Tammie lebt also eigentlich jeden Tag mit einer tickenden Zeitbombe im Kopf.

Sie ist auf der Suche nach einem perfekten Grabspruch für sich und trifft dabei an einem Tag auf Finn. Dieser arbeitet auf dem Friedhof und die beiden freunden sich miteinander an. Er zeigt ihr das ihre Krankheit kein Grund ist das Leben zu genießen und das Beste daraus zu machen. Finn hat auch noch einen Hund mit dem Namen "Okay" und dieser hat auch eine kleine Rolle in dem Buch. Es beginnt eine Geschichte voller Höhen und Tiefen für die Protagonistin. Tammie und Finn finden nämlich einen sehr schönen Grabspruch und möchte dessen Bedeutung erfahren. 


Das Buch ist aus der Sicht von der Protagonistin geschrieben. Das hat mich dazu geführt das ich Tammie gut kennenlernen konnte. Ich habe von ihren Träumen, Gedanken in bestimmten Situationen und ihren Gefühlen erfahren. Dadurch konnte ich merken was für eine Person Tammie ist und wie sie mit bestimmten Situationen um geht. Der Schreibstil ist auch auf die 16 Jährige angepasst. 

Die Geschichte um das junge kranke Mädchen hat mir sehr gut gefallen. Es gab sehr viele Stellen die mir gefallen und mich zum nachdenken letztendlich gebracht haben. Leider habe ich auch einige negativen Stellen bemerkt. Gegen dem Ende von der Geschichte passiert etwas das sehr in die länge gezogen wurde, meiner Meinung nach. Natürlich wird Tammie und somit der Leser mit etwas traurigen konfrontiert, jedoch hat mir die Länge von dem Thema nicht gefallen. Mir hat auch einfach dieser "WOW Effekt" in dem Buch gefehlt. Ich habe immer auf ein besonderes Ereignis oder einer plötzlichen Wende gewartet, aber leider blieb das aus. Ansonsten hat mir dieses Buch gut gefallen. 

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