Mittwoch, 16. November 2016

Rezension: Der Sommer der Sternschnuppen

Buchtitel: Der Sommer der Sternschnuppen
Einzelband
Autorin: Mary Simses
Verlag: blanvalet
Seitenanzahl: 445

Das Buch "Der Sommer der Sternschnuppen" wurde geschrieben von Mary Simses und handelt von der jungen Frau Grace die in ihre Heimat zurückgekehrt wobei sie damit auch auf ihre schwere Vergangenheit trifft.



Grace Hammond hat ihre Wohnung verloren, ihren Freund und ihren Job, weshalb sie nun zurück nach Dorset zu ihren Eltern zieht. Dort ist sie aufgewachsen und hat einiges erlebt. Sie erhofft sich, das sie sich nun etwas auf ihr Leben konzentrieren kann und wie es alles weitergehen soll. Schnell bemerkt sie das dieses, jedoch nicht möglich ist. Vor vielen Jahren hat sie einen großen Verlust erlitten, welcher sie scheinbar immer noch belastet. Dann trifft sie noch auf Peter Brooks in den sie sich vor vielen Jahren verliebt hat.
Die Vergangenheit holt sie mit voller Wucht wieder ein.

Die Protagonistin hat in der Vergangenheit einen Verlust erlitten über den sie immer noch nicht hinweg gekommen ist. Man erfährt als Leser relativ spät was genau passiert ist und die Hintergründe davon. Man merkt trotzdem früh genug, das Grace damit noch nicht abgeschlossen hat. Sie läuft einer Vergangenheit nach der man nicht mehr greifen kann. Grace begegnet in dem Buch viele Menschen aus ihrer Vergangenheit, aber auch neue Menschen die nun ihr Leben verändern. 
Eine Vorgeschichte zu ihrer alten Wohnung und ihren Ex-Freund erhalten wir leider nicht.

Das Buch wurde nur aus der Sicht der Protagonistin geschrieben. Das hat den Effekt, das man sie gut durch ihre Gedanken und Gefühle kennen lernen kann. Ich hatte damit jedoch oft Schwierigkeiten. Man hätte hier wahrscheinlich auch eine Erzähler Perspektive wählen können, da ich nicht mehr über Grace weiß als das was erzählt wurde unter den Personen. 



Meine Meinung: 
Für mich wirkte es teilweise so als wäre die Protagonistin nur am rum jammern über ihr Leben. Natürlich sind ihr schmerzhafte Dinge widerfahren, aber sie kommt erst sehr spät auf die Idee etwas zu ändern. Leider ist mir das nicht nur bei ihrer Vergangenheit aufgefallen sonder in allen vielen anderen Sachen. Sie läuft vor ihrer Vergangenheit weg und stellt sich nicht dem Leben. Grace verändert sich deshalb etwas in dem Buch. Das Liebesleben von Grace stand bei der Geschichte auch eher im Hintergrund, finde ich. Das finde ich auch nicht sehr schlimm. Der Verlust aus der Vergangenheit ist hierbei das wichtige und macht die Geschichte aus. Teilweise wurde das Buch sehr weit für mich in die Länge gezogen, was ich sehr schade finde. Der Buchtitel und die Geschichte hatten leider auch gar keine Verbindung miteinander, für mich.
Jetzt kann ich sagen, das es eine schöne Geschichte mit sehr wichtiger Botschaft ist. Dennoch hatte ich teilweise Probleme mit der Protagonistin. Die Botschaft die ich aus dem Buch mitgenommen habe, ist folgende: Man sollte einfach nicht vor seiner Vergangenheit wegrennen und sich an vergangenes klammern sondern einfach versuchen zu leben und das Beste daraus zu machen. 

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