Donnerstag, 1. September 2016

Rezension: Hüter der Erinnerungen

Buchtitel: Hüter der Erinnerungen
Einzelband
Autorin: Lois Lowry
Verlag: dtv
Seitenanzahl: 271

Das Buch "Hüter der Erinnerungen" wurde geschrieben von Lois Lowry und handelt von einer Welt in der es nur Gleichheit gibt. Es gibt in dieser Welt nur eine einzige Person die alles Wissen besitzt und das ist der Hüter der Erinnerungen.

In der Welt wo Jonas lebt gibt es nur Gleichheit. Jedes Jahr im Dezember findet eine Zeremonie statt. Es gibt für jedes Alter bis 12 Jahren etwas bestimmtes das an dem Tag passiert. Zum Beispiel beginnen die 12-er ab diesem Tag ihre Ausbildung. Ein Komitee entscheidet welchen Beruf die jungen Menschen erlernen sollen. Ein weiteres Beispiel sind die 9-er die ein Fahrrad erhalten. Das was die jungen Menschen erhalten, hat auch immer eine tiefere Bedeutung. 

Jonas wird in dem Dezember ein 12-er und wird bei der Zeremonie zum neuem Hüter der Erinnerungen erwählt. Dieser Mensch ist etwas ganz besonders wichtiges für die Welt. Er weiß bescheid über die ganzen Erinnerung von der Menschheit bzw der ganzen Jahre. In Jonas Welt gibt es nämlich keinen Krieg, Schmerz, Leiden, keine Liebe und andere Emotionen. Immer mehr wird Jonas klar welchen Preis alle dafür zahlen, das sie nicht diese ganzen Gefühle erleben können und wagt es sich gegen diese Regeln zu stellen. 


Als Leser wird man hier in eine völlig andere Welt geworfen. Solche Gefühle wie Wut, Hasse, Schmerz, Liebe und anderen tiefen Emotionen gibt es hier nicht. Diese Menschen kennen ebenfalls die Welt der Farben nicht. An diese Veränderung muss man sich erstmal gewöhnen. Die Idee von dieser Geschichte finde ich richtig klasse. 
Das Buch ist aus der Sicht von einem Erzähler geschrieben der allerdings alles von Jonas weiß. Wir bleiben immer mit Jonas so zusammen. Dadurch erfahren wir seine Gedanken und Gefühle, wenn er diese ganzen Erinnerungen bekommt. Eine Liebesgeschichte gibt es in diesem Buch nicht, aber das hat mich nicht weiter gestört.

Innerhalb des Buches macht Jonas eine starke Entwicklung durch. Am Anfang des Buches ist er natürlich noch auf der Seite von seiner Gesellschaft. Durch seine Ausbildung beim Hüter der Erinnerungen hat er einen Blick auf die Dinge bekommen. 

Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen, Ich habe damals den Film zu dem Buch im Kino gesehen und war sehr davon begeistert. Daraufhin wollte ich das Buch selbst mal dazu lesen und wurde definitiv nicht enttäuscht. Das Buch hat zwar wenige Seiten, aber lässt sich sehr schnell lesen und hat mich auch neugierig gemacht das ganze schnell zu beenden. In den nächsten Tagen möchte ich mir auch nochmal den Film ansehen.

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