Montag, 20. Juli 2015

Rezension: Mein Herz und andere schwarze Löcher

Titel: Mein Herz und andere schwarze Löcher
Einzelband.
Autorin: Jasmine Warga
Seitenanzahl: 380
Verlag: Sauerländer Fischer Verlag.


Das Buch "Mein Herz und andere schwarze Löcher" wurde geschrieben von Jasmine Warga und handelt von zwei Jugendliche die sich umbringen wollen.


 
Aysel ist 16 Jahre alt und möchte unbedingt Selbstmord begehen. Dieses schafft sie allerdings nicht alleine und lernt im Internet Roman kennen. Dieser ist 17 Jahre alt und sucht nach einer Selbstmordpartnerin welche keinen Rückzieher macht. Die beiden Jugendlichen haben sich den 7. April als Datum gesetzt und es bleiben daher nur noch 26 Tage bis dahin. Das Problem dabei ist, das sie sich in diesen Tagen immer näher kennenlernen. Sie erfahren die Gründe des anderen. Und vielleicht gibt es ja doch noch Hoffnung. Ein Gefühl das vielleicht beide retten könnte. Aysel findet den Gedanken plötzlich schrecklich, das alles irgendwann enden könnte. Sie möchte ihr Leben retten und das von Roman.
 
 
Beide Jugendliche haben in der Vergangenheit mit der Familie Dinge erlebet, welche zu den Selbstmordgedanken geführt haben. Man spürt als Leser diesen großen Schmerz sehr. Wobei ich eher mehr mit Roman mitgefühlt habe.
Die Gründe von Aysel werden oft in dem Buch angespielt und gesagt das es etwas mit ihrem Vater zu tun hat. Was genau der Grund für alles ist erfahren wir letztendlich relativ weit am Ende der Geschichte.
 
Das Buch ist aus der Sicht von Aysel geschrieben weshalb man gut alle Gedanken und Gefühle von ihr erleben kann. Trotzdem konnte ich mir auch alles von Roman gut vorstellen. Der Schreibstil ist gut auf die Protagonistin abgestimmt und lässt sich unteranderem darum schnell lesen.
Jedes Kapitel beginnt mit dem jeweiligem Datum vom Tag und wie viele Tage noch bis zum 7. April verbleiben.


Mir hat das Buch sehr gut gefallen trotz diesem schwerem Thema. Die Autorin behandelt das Thema der Depressionen. Ich finde sie hat es geschafft das Thema in einer tollen Geschichte zu behandeln. Sie zeigt einem das Menschen in unser Leben treten können und dieses plötzlich total verändert wird. Mit gefühlvollen Sätzen und  einen gut angepassten Schreibstil, hat sie ein Buch mit Hoffnung geschaffen. Der erste Satz beginnt bereits mit einer poetischen Art welche mich einfach immer begeistern kann. Ich wollte auch ungern aufhören zu lesen, da mich die Geschichte auch irgendwie gefesselt hat. Trotzdem konnte ich Aysel nicht wirklich glauben, das sie sich umbringen will. Das was ihr Vater gemacht hat war zwar schlimm aber macht ein Tod von ihr dann wirklich Sinn.. Roman konnte ich die Gedanken sehr gut glauben. Das ganze hat mir bei Aysel leider einfach gefehlt.
 
Das ist so meine Meinung zu diesem Buch. Es ist ein schwieriges Thema und daher vielleicht nicht für jeden geeignet.

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