Mittwoch, 16. April 2014

Rezension: Für jede Lösung ein Problem

Band 1: Für jede Lösung ein Problem
Autorin: Kerstin Gier
Verlag: Bastei Lübbe


Das Buch "Für jede Lösung ein Problem" ist von der bekannten Autorin Kerstin Gier und handelt von einer Frau welche sich versucht um zu bringen, welches jedoch ungeahnte Folgen hat.


Gerda, auch genannt Gerri, ist zwischen 20 und 30 Jahre alt, Single und lebt alleine. Sie schreibt kleine Romane bei einem Verlag, wobei sie nur wenig verdient. Es reicht jedoch aus zum Leben. Da sie nur ihr Abitur besitzt und ihr Studium abgebrochen hat, hat sie plötzlich nichts mehr als ihr Verlag ihre Romane einstellt.
Gerri hat drei Schwestern, welche Lulu, Rika und Tine heißen.
Tine ist verheirate und hat mit ihm bereits 3 Kinder. (Sie heißen Chisola, Arsenius und Habakuk.)
Lulu hat einen Freund namens Patrick. Die Familie weiß noch nicht viel über ihn, jedoch glaubt Gerri ihn aus früheren Treffen zu kennen.
Rika lebt mit ihrem Mann und der Tochter zusammen in Venezuela.
 
Gerri hat es in ihrer Familie noch nie leicht gehabt, da sie meist das Gefühl bekommen hatte schlecht zu sein. Irgendwann beschließt Gerri ihr Leben zu beenden. Sie plant ihren Selbstmord ganz genau. Einige Tage vorher schreibt sie Abschiedsbriefe an ihre Mitmenschen und sagt ihnen genau was sie über die Menschen denkt. Am Tag ihres  Selbstmordversuchs begegnet sie Ole welcher leicht betrunken ist, weil er erfahren hat das seine Verlobte Mia fremd geht. Ole glaubt daraufhin an Karma und will mit Gerri Mia zurückgewinnen. Zwischen zeitlich schluckt Gerri ihre ersten Schlaftabletten und betrinkt sich, jedoch reicht es für ihren Selbstmord nicht.
 
Am nächsten Morgen glaubt Ole er hätte mit Gerri geschlafen, was jedoch nicht stimmt.
Sofort beginnen die Probleme für Gerri, denn alle ihre Mitmenschen habe ihre Briefe erhalten. Alle Menschen wissen nun was sie wirklich über sie denkt, da sie auch noch lebt kann sie jeder darauf ansprechen. Gerri wird mit unterschiedlichen Reaktionen konfrontiert. Sie erkennt, wer sie wirklich mag und wer nicht mit der Wahrheit umgehen kann. Unerwartet Dinge beginnen zu passieren.
 
Das Buch wurde aus der Sicht der Protagonistin Gerri geschrieben. Manchmal spricht Gerri den Leser auch direkt an.

 
Meine Meinung: Ich finde das Buch sehr gelungen. Der Leser wird mit einer lustigen und doch ernsthaften Geschichte konfrontiert. Nach ihrem Selbstmord Versucht hat Gerri es in manchen Punkten schwieriger als vorher. Aber durch die Briefe erkennt sie nun, wer wirklich zu ihr steht und wer nicht. Ich finde der Autorin ist es gut gelungen so ein wichtiges Thema zu behandeln. Der Leser kann mit der Hauptperson mit leiden, da die Eltern am Anfang wirklich schlimm mit ihr umgehen.
Das Buch bringt dem Leser auch sehr zum Nachdenken über das Leben und den Tod.

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