Donnerstag, 27. März 2014

Rezension: Ein ganzes halbes Jahr

Band 1: Ein ganzes halbes Jahr
Einzelband
Autor/in: Jojo Moyes
Verlag: rororo


Das Buch "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes, handelt von Lou und Will welche eine einzigartige Zeit zusammen verbringen.
 
Im Jahr 2007 hat Will Traynor einen Verkehrsunfall wobei er eine Rückenmarkverletzung entsteht, wodurch er ab dann im Rollstuhl sitzen muss. Er ist auf eine 24stündie Betreuung angewiesen, da er weder Beine, noch seine Arme ordentlich bewegen kann.
Zwei Jahre später im Jahr 2009:


Louisa Clark verliert ihren Job in einem Cafe und muss sich daraufhin Arbeitssuchend melden. Beim Jobcenter bekommt sie unterschiedlichen Jobs angeboten. Dann bekommt sie das Angebot eine Pflegehelferin für einen Tetraplegikern zu sein. Sie nimmt den Job dort an, aber auch nur weil sie das Geld braucht. Dieser Job ist für sie jedoch nur befristet, 6 Monate.
Dieses hat auch einen guten Grund.
Louisa, auch genannt Lou ist seit vielen Jahren mit ihrem Freund Patrick zusammen. Dieses ändert sich jedoch im Laufe des Buches.
 
Anfangs hat Lou sehr große Schwierigkeiten mit ihrem neuem Job. Denn anfangs ist Will gemein, abweisend und unfreundlich zu ihr. Daraus folgert sie, das er lieber allein sein würde. Schnell erfährt Lou den wahren Grund für den befristeten Vertrag und warum gerade sie den Job bekommen hat. Will möchte nach den 6 Monaten sterben! In der Vergangenheit hat er schon mehrere Selbstmordversuche gemacht, jedoch kam es nur zu Verletzungen. Die Eltern sahen in Lou die letzte Chance das er seine Meinung vielleicht ändert. Daraufhin beginnt Lou einen Plan aufzustellen mit unterschiedlichen Aktivitäten. Sie kämpft für Will und sein kostbares Leben....

 
Hauptsichtlich ist das Buch aus der Sicht der Protagonistin Louisa geschrieben. Dennoch gibt es Kapitel wo alles aus der Perspektive einer anderen Person geschildet wird. So wurde in Kapitel 8 das Geschehen aus der Sicht von Camilla Traynor, Will's Mutter, geschrieben. Das 19. Kapitel wurde aus der Sicht von Nathan, dem Freund und Helfer von Will, beschrieben. In Kapitel 21 ist alles aus der Sicht von Steven Traynor, dem Vater von Will dargestellt. Im Kapitel 25 wurden alle Geschehenes aus der Sicht von Katrina Clark, Louisas Schwester, geschrieben. Dieser Abwechslungsreiche Schreibsicht sorgt dafür, das man sich auch gut in die anderen Personen mal hinein versetzen kann.
Louisa entwickelt sich in den sechs Monate ,wo sie bei Will arbeitet, sehr. Anfangs kommen die beiden nicht gut miteinander klar. Aber Louisa übernimmt eine Menge Verantwortung und lernt damit um zugehen. Will erklärt ihr, wie wichtig es für sie ist, das sie in ihrem Leben viel erlebt. Da Louisa bisher nur zuhause gelebt hat, konnte sie somit noch nicht viel erleben. Den Freund von Louisa scheint Will ebenfalls nicht zu mögen.
Aber auch Will ändert sich ein bisschen in den sechs Monaten. Nach einer sehr langen Zeit, kann er mal wieder glücklich sein.. Denn er ist Lou begegnet.


Meine Meinung: Vor meinem Kauf des Buches habe ich nur positives darüber gehört. Ich habe mir vor dem Kauf gar nicht genau den Klappentext durchgelesen, sondern habe darauf vertraut das es gut ist. Jetzt wo ich das Buch auch endlich gelesen habe kann ich sagen, das es wirklich ein wunderschönes Buch ist. Die Autorin schreibt über ein sehr interessantes, berührendes und sensibles Thema. Ihr ist es jedoch gelungen, es gut zu vermitteln. Ich sehe die Menschen mit Behinderungen jetzt mit anderen Augen. Ich hatte wirklich Angst vor dem Ende und bin immer noch sehr berührt davon. Ich kann jedem dieses Buch empfehlen, da es ein sehr ernstes Thema umfasst. Es beinhaltet keine große und romantische Liebesgeschichte, daher ist es für jeden etwas.
Eine einzigartige Geschichte!
 
 

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